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Krapfn I

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Teil A wie „Ausgezogene

-Krapfn backen mit Frau Schreibvogel und Frau Fischer-

 


 

Montag, 11.02.2019. Heute kam Frau Fischer von „Biggi`s Krapfenparadies“ zu uns an die Schule und wir haben in Soziales ausgezogene Krapfen gebacken.

 

 

 

Aus Zeitgründen brachte Frau Fischer bereits einen fertigen Teig mit, der nach einer kurzen Einführung und Besprechung sofort von ihr mit einem Löffel in kleine Portionen ausgestochen wurde. Der Teig musste nun zu kleinen Kugeln gerollt werden, das nennt man „werken“. Dabei rollt man die Teigkugel mit der Handfläche unter leichtem Druck und muss darauf achten, dass es eine schöne glatte Kugel ohne Risse oder Löcher wird. Natürlich halfen wir alle beim auswerken mit, legten diese auf ein bemehltes Brett und deckten sie mit einem Geschirrtuch und einer Folie ab, damit sie schön feucht bleiben und in Ruhe gehen können.

In der Zeit haben wir noch einen frischen Teig vorbereitet, dabei zeigte uns Frau Fischer wie der Teig für Ihre Krapfen geht: Man braucht für ca. 25 Stück 1250g Mehl, 1 Butter, 5 Eier, 125g Zucker, 1 Vanillezucker, etwas Salz, einen Würfel Hefe, 4cl Arak und ca. ½l warme Milch. Diese Zutaten lässt man in der Knetmaschine 15 Min kneten, damit der Teig viel Luft einschließen kann. Wenn der Teig fertiggeknetet ist, lässt man ihn ca. 30 Min an einem warmen Ort gehen. Nun haben wir das Butterschmalz im Bräter schmelzen lassen. Die optimale Ausbacktemperatur ist 175-180°C, dies kann man auch mit einem Holzkochlöffel kontrollieren: man taucht den Kochlöffel in das heiße Fett und wenn sich daran Blasen bilden, ist die richtige Temperatur erreicht.

Nun ging es ans ausziehen unserer Teigkugeln: Wir bemehlten unsere Hände und gaben dem Teig eine „Schelln“, das bedeutet man schlägt einfach einmal kräftig mit der flachen Hand auf die Kugel, damit die eingeschlossene Luft entweichen kann. Danach zieht man den Teig mit beiden Händen etwas auseinander und legt ihn über den „Krapfenhut“ oder „Holzkopf“. Der Teig wird nun zu einem dünnen Krapfen mit wulstigem Rand ausgezogen und vorsichtig ins heiße Fett gelegt. Dabei übergießt man gelegentlich den Krapfen mit Hilfe einer Schöpfkelle mit flüssigem Fett. Davon bläst sich der Krapfen auf. (Will man einen Hallstadter Hutkrapfen, begießt man den Krapfen solange, bis sich ein großer Hut gebildet hat).

Sobald die Unterseite gold-braun ist, wird dieser vorsichtig mit 2 Kochlöffeln gewendet und wieder begossen. Nun legt man den fertigen Krapfen auf ein Abtropfgitter und später zum auskühlen auf die mit Küchenkrepp ausgelegte Arbeitsfläche. Als Letztes streut man etwas Puderzucker darüber. Übrigens: bei uns in Schäätz wird die Oberseite gezuckert ;-)

Ich fand den Tag mit Fischer sehr schön und habe gelernt, wie man richtig Krapfen bäckt.

Text von Nina Düthorn, Enya Schramm und Linda Martin